Saropack AG

Die Saropack AG ist im deutschsprachigen Raum Marktführer auf dem Gebiet der Folienverpackung und beschäftigt in der Schweiz 20 Festangestellte und 8 Techniker im Auftragsverhältnis. Neben einem breiten Sortiment an Qualitätsfolien bietet die Saropack AG auch Maschinen und Kleingeräte für Folienverpackungen sowie verschiedene Etikettierlösungen an. 

Ausgangssituation
Saropack hat in vielen Kundengesprächen festgestellt, dass Früchte- und Gemüseverpacker die Produkte immer noch mehrheitlich mit PVC-Dehnfolie verpacken. Aus ökologischer Sicht ist die Verwendung von PVC jedoch problematisch, da bei der Verbrennung unter anderem hochgifitge Dioxine entstehen. Saropack hat daher eine Alternative in Form einer einfachen Folienschrumpfverpackung auf der Materialbasis von Polyethylen erarbeitet, die es den Verpackern ermöglicht, die PVC-Dehnfolie ohne Kostennachteil zu ersetzen. Um festzustellen, welche ökologische Vorteile die neu entwickelte Schrumpffolie tatsächlich mit sich bringt, sollte Reffnet die Umweltwirkungen der beiden Verpackungslösungen analysieren.

Massnahmen und Vorteile
Die Reffnet-Expertin Bettina Kahlert hat die beiden Verpackungslösungen einer differenzierten Analyse unterzogen und die Umweltbelastungen der beiden Verpackungen miteinander verglichen. Die Berechnungen haben gezeigt, dass die Umweltbelastung der neuen Schrumpffolienverpackung über 95 Prozent geringer ist als bei Verpackungen mit herkömmlichen PVC-Dehnfolien. Entscheidend für dieses gute Ergebnis war vor allem die Substitution von PVC durch Polyethylen.
Am Beispiel von Apfelverpackungen lässt sich das Reduktionspotenzial aufzeigen: Werden mit herkömmlichen PVC-Dehnfolien 35.7 kg CO2 pro 1000 Verpackungen für je sechs Äpfel produziert, so sind es mit der Schrumpffolienverpackung auf PE-Basis nur noch 18.1 kg CO2. Wird die PE-Foliendicke zusätzlich reduziert, lassen sich bei Verwendung einer Saropack-Verpackungsmaschine sogar 59 Prozent Folienmaterial und 69 Prozent CO2-Emissionen einsparen. Pro Jahr sollen mindestens 50 Millionen dieser neuartigen Verpackungen auf den Markt gebracht werden. Dadurch werden pro Jahr etwa  1000 Tonnen CO2 weniger ausgestossen und die gesamte Umweltbelastung reduziert sich um 17 Millionen UBP.

Resultate
Erwartete Wirkung in den ersten 5 Jahren:

Ressourceneinsparung

 472 Tonnen Folienmaterial     

Reduktion der Umweltbelastung    

 ca. 5000 Tonnen CO2
 ca. 85 Millionen UBP

Kosteneinsparung

 kostenneutral

 

Reffnet Expertin Dr. Bettina Kahlert
Leiterin climatop, myclimate, Zürich
Leiterin Ressourceneffizienz, myclimate, Zürich

Branchenschwerpunkte:
- Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
- Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln
- Gastgewerbe/Beherbergung und Gastronomie
- Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren

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